Das Weinbaugebiet

Die »Weinidylle Südburgenland« ist das kleinste Weinbaugebiet im Burgenland und erstreckt sich von Rechnitz im Norden bis weit in den Jennersdorfer Bezirk hinein in den Süden.

Rund um das nördliche Zentrum Rechnitz herrschen Urgesteinsböden vor. Weiter südlich überwiegen mittelschwere bis schwere Lehmböden, die zum Teil einen besonders hohen Eisengehalt aufweisen.
Vor allem der Eisenberg hat in Punkto Wein große historische Bedeutung und fungiert zusammen mit dem Deutsch-Schützener Weinberg als weinbaulicher Mittelpunkt der Region.

Die weißen Trauben (Welschriesling, Grüner Veltliner, Weißburgunder) werden vor allem im Norden um Rechnitz und im Süden um Moschendorf herum kultiviert. Sie sind elegant und spritzig und geprägt durch fruchtigen Charakter. Rund um Deutsch-Schützen und Eisenberg dominiert der Blaufränkisch als Rotwein. Diese Weine sind kraftvoll und würzig mit eleganter Textur und festem Tanningerüst. Sie weisen meist ausgeprägte mineralische Komponenten auf.

Am Csaterberg nahe Kohfidisch werden in schöner idyllischer Umgebung mit vielen Kellerstöckeln vor allem feine Weißweine gekeltert, die in einer Vinothek mit Steinmuseum verkostet werden können.

Entlang der Pinkataler Weinstraße werden vom Wintener Weinberg über den Kulmer und Gaaser Weinberg edle mineralische und fruchtbetonte Tropfen produziert.
Die schöne Umgebung lädt zu schönen Spaziergängen und Radtouren ein.

Vor allem um Heiligenbrunn und Moschendorf, wie auch im Bezirk Jennersdorf, begegnet man dem Uhudler, einer besonderen Weinspezialität, die aus Direktträger-Hybriden gekeltert wird.