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Das Mikroklima und die mineralischen Böden ergeben charakteristische, für das Südburgenland typische Weine. Die Weißweine sind elegant und spritzig und durch einen fruchtigen Charakter geprägt. Die Rotweine dagegen sind kraftvoll und mineralisch würzig mit eleganter Textur, festem Tanningerüst und großem Lagerpotenzial.
Welschriesling
Der Welschriesling ist in der Farbe zartgrün bis gelbgrün und besticht mit einem frisch fruchtigen Bukett. Am Gaumen ist er feinwürzig, fruchtig und säurebetont.
Der Welschriesling gedeiht am besten auf den blauen Tonschieferböden der Weinidylle. Diese Urgesteinsböden bringen einen trockenfrischen Welschriesling mit verhaltener Fruchtpikanz hervor.
Grüner Veltliner
Der Grüne Veltliner ist frisch, spritzig, mit einem guten Säurehintergrund und einem feinwürzigen Abgang.
Weißburgunder
Der Weißburgunder ist grünlich-gelb in der Farbe, bukettneutral und gehaltvoll. Er besitzt eine pikante Säure und ist extraktreich.
Zweigelt
Der Zweigelt ist kräftig und voll, leicht würzig, extrakt- und gerbstoffreich und mit ansprechender Säure versehen.
Blaufränkisch
Der Blaufränkisch besitzt eine deutliche Tanninstruktur, ist dennoch samtig-fruchtig, oft mit Brombeer-, Weichsel- und Johannisbeernoten. Er gilt als sehr gut lagerfähig. Der Blaufränkisch ist auf den tiefgründigen schweren Lehmböden der Weinidylle anzutreffen und besticht im Allgemeinen mit vollmundiger Fruchttiefe und trockener Grundstruktur.
Zweifellos ist der Blaufränkisch eine der edelsten heimischen Rotweinsorten und behauptet sich sowohl reinsortig wie auch in Cuvées gegenüber den internationalen Globetrottern Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah.
EisenbergDAC
Seit September 2010 darf Blaufränkisch aus dem Südburgenland mit der Herkunftsbezeichnung EisenbergDAC auf den Markt gebracht werden.
Eine würzige Mineralik ist das charakteristische Merkmal dieses Weines. Gemeinsam mit einem fruchtigen, erfrischenden Sortenbukett nach Kirschen, Weichseln und Brombeeren, mit eleganter, nicht aufdringlicher Struktur, charmantem Tannin und einer erfrischenden Säure zeigt dieser Wein alle Vorzüge seiner Herkunft und bleibt auch im Alkohol bei bekömmlichen.
Später geerntete Blaufränkisch oder Weine aus wärmeren Lagen entwickeln Dichte und Kraft und benötigen daher auch eine längere Lagerzeit, bis sie rund und balanciert werden. Sie werden als EisenbergDAC Reserve bezeichnet und reifen in großen oder kleinen Holzfässern, bevor sie im zweiten Jahr nach der Ernte in den Verkauf gelangen.
www.eisenberg-dac.at
Uhudler
Der Uhudler ist eine ganz besondere Weinspezialität und einzigartig in der österreichischen Weinlandschaft. Er wird aus unveredelten Traubensorten, den sogenannten Direktträgersorten, mit klingenden Namen wie Ripatella, Concord, Delaware oder Elvira hergestellt. Er ist äußerst resistent gegen die Reblaus und Pilzkrankheiten. Daher ist auch kein chemischer Pflanzenschutz notwendig.
Typisch für den Uhudler ist sein Geschmack nach Waldbeeren und die charakteristische herbe, säurebetonte Note. Neben Weiß- und Roséweinen werden Säfte, Essige, Marmeladen, Schokoladen, Käse uvm. aus den Uhudlertrauben hergestellt.
www.uhudlerverein.at

