Reste der römischen Wasserleitung

Um die 20.000Ew. zählende Stadt Savaria (heutiges Steinamanger) ausreichend mit Trinkwasser versorgen zu können, bauten die Römer am Beginn des 3.Jh. eine Wasserleitung vom Günsergebirge nach Savaria.

Adresse

Weingebirge
7471 Rechnitz

Über "Reste der römischen Wasserleitung"

Die römische Wasserleitung versorgte die Stadt Savaria mit Wasser aus dem Günsergebirge.

Um die 20.000Ew. zählende Stadt Savaria (heutiges Steinamanger) ausreichend mit Trinkwasser versorgen zu können, bauten die Römer am Beginn des 3.Jh. eine Wasserleitung vom Günsergebirge nach Savaria. Diese 22 km lange Leitung liegt frostsicher ca. 1,5m unter der Erdoberfläche und nützt das natürliche Geländegefälle gleichmäßig aus. Die äußerste Quelle befindet sich im Schlosspark von Bozsok. Die Leitung kommt beim heutigen Grenzübergang auf Rechnitzer Gemeindegebiet und führt nach den Zollhäusern über Sé nach Steinamanger.

1933 gab es erste Freilegungen, 1982 erfolgten erneut Grabungen und Vermessungen. Dabei stellte man fest, dass die Leitung mit einem Querschnitt von 40 mal 40cm aus Natursteinplatten gebaut ist, die Abdeckung besteht ebenfalls aus solchen Steinplatten.

In der Nähe der Straße nach Bozsok ist ein Teil der 1982 freigelegten Leitung zu besichtigen. 

Nähere Informationen erhalten Sie im Naturparkbüro Rechnitz.

Kosten: frei