Interreg-Projekt “wine economy at-hu”


Das Südburgenland und Süd-Vas zählen zu den strukturschwachen Regionen. Dadurch gibt es nur wenige Kooperationen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und bislang kaum grenzüberschreitende Vernetzungen. Die Betriebe stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Generationenwechsel, fehlende Internationalisierung und Abwanderung sind zentrale Themen.

Gleichzeitig bietet der Tourismus rund um Wein, Kulinarik und die Umgestaltung historischer Kellerstöckl zu Beherbergungsbetrieben große Chancen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Damit die im Projekt Weinidylle AT-HU aufgebaute grenzüberschreitende Weinerlebnisregion nachhaltig wachsen und international gut positioniert werden kann, braucht es ein stimmiges, innovatives Gesamtangebot. Dieses kann nur gemeinsam mit KMU entwickelt werden. Dafür ist ein starkes Unternehmernetzwerk notwendig, um entlang der gesamten touristischen Dienstleistungskette professionelle Angebote zu schaffen.

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie verletzlich der KMU-Sektor ist. Ziel des Projektes ist daher, die wirtschaftliche Entwicklung im Grenzraum zu stärken und die Überlebensfähigkeit der Betriebe langfristig zu erhöhen. Grundlage dafür sind Vernetzung, Weiterentwicklung, Betriebsnachfolge und Neugründungen.

Innovativ ist der Ansatz, weil ein branchenübergreifendes, grenzüberschreitendes KMU-Netzwerk in einer konkreten Pilotregion entsteht – und gleichzeitig auch die Bevölkerung durch Bewusstseinsbildung einbezogen wird.


Efre-Kofinanzierung: € 396.105,43 
Gesamtkosten: € 466.006,40
Laufzeit: 07/2021 - 12/2022

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